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Was Sterbende bedauern!

Folgender Artikel bezieht sich auf das nur in englischer Sprache erhältliche Buch:

The Top Five Regrets of the Dying: A Life Transformed by the Dearly Departing“ von Bronnie Ware [Link]

einer Krankenschwester im Bereich: Palliativmedizinische Betreuung sterbender Menschen, sowie ergänzende Erfahrungen während vielzähliger Sterbebegleitungen in der Geriatrie.

Die 5 kommentierten Äüßerungen sind die am häufigsten getätigten Aussagen sterbender Menschen und könnten als ein Hinweis für ein wirklich gelebtes Leben dienen.

Der Tod erst macht das Leben wertvoll, aber einsam Sterben ist der Preis für ein unerfülltes Leben.

1. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt ein mir selbst gegenüber ehrlicheres Leben zu führen, kein Leben wie es andere von mir erwartet haben!

Dies war die am häufigsten getätigte Reue-Bekundung von allen Aufzeichnungen! Wenn Menschen realisieren, daß sich ihr Lebensende nähert und nüchtern auf ihr vergangenes Leben zurückblicken, erkennen viele von ihnen wie unerfüllt ihr Leben vergangen ist. Die meisten Menschen haben nicht einmal die Hälfte ihrer Träume verwirklicht oder zumindest versucht sie zu verwirklichen. Wenige erkennen, dass Gesundheit Freiheit ermöglichen kann, erst wenn sie erkranken erkennen sie die Wichtigkeit.

2. Ich wünschte, ich hätte nicht so viel und hart gearbeitet!

Dieses wurde von allen männlichen Sterbenden geäußert. Sie vermissten ihre Kindheit und die verlorene Zeit mit ihrer Partnerin. Nur einige sterbende Frauen bedauerten auch diesen einstigen Zustand der verlorenen Gemeinsamkeit, jedoch gehörten sie einer älteren Generation an, sie mussten damals noch nicht unbedingt zum Broterwerb mitarbeiten (und glaubten damals auch nicht naiv daran, das Arbeit unabhängig macht). Alle sterbenden Männer bedauerten den Großteil ihrer Lebenszeit auf dem Laufband ihrer Arbeitsstelle verbracht zu haben.

3. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt meine Gefühle auszudrücken!

Viele Sterbende haben ihr lebenlang ihre wahren Gefühle unterdrückt, um Konflikte zu vermeiden, um mit Anderen in Frieden zu leben. Das Resultat war, dass sie eine mittelmäßige und unerfüllte Existenz lebten. Sie wurden nie zu dem Menschen, der sie in Wirklichkeit hätten sein können. Viele entwickelten darüber Krankheiten, depressive Bitterkeit und hegten oftmals Groll ihrem Leben gegenüber.

4. Ich wünschte, ich hätte den Kontakt zu meinen wahren Freunden aufrechterhalten!

Viele Sterbende bereuten nicht den wahren Nutzen von echten Freunden erkannt zu haben. Erst als diese im sterben lagen wurden sie um deren Bedeutung gewiss, leider ist es dann oftmals zu spät. Viele verharrten aufgrund dessen in einem Lebensgefängniss, bereuten ein lebenlang nicht den Versuch eines Kontaktes wieder herzustellen. Auch wurde es bedauert nicht die nötige Zeit und Lebensfreude in ihnen als wichtig angesehene Freundschaften investiert zu haben. Alle Sterbenden vermissen ihre einstigen Freunde.

5. Ich wünschte, ich hätte mich glücklicher sein lassen!

Diese Äußerung wurde ebenfalls erstaunlich oft getroffen. Vielen Sterbenden war es nicht bewusst, dass Glück auch eine Wahl ist. Sie verbrachten ihre Lebenszeit in fest strukturierten Gewohnheiten und statischen Lebensmustern. Der Komfort von Vertrautheit unterdrückte lebensechte Emotionen sowie ihr körperliches losgelöstes Empfinden. Die Angst vor einer Veränderung hinderte sie daran, ihre Lebenszeit mit anderen zu teilen, oder „sich selbst“ zu sein. Alle Sterbenden sehnten sich danach wieder echt zu lachen, einfach noch einmal albern zu sein.

In dem Sinne… Lebe Dein Leben!

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