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Israel – Das Dilemma der jiddischen Dispora

Wir erinnern an das Jahr 2004… ein jüdischer Protest gegen Israel, ohne ein einziges mal das Wortspiel: „Holocaust“ zu erwähnen, da muss also etwas wahres d’rann sein:

Gegen die seinerzeit am 26. Juni 2004 in der Stadt Wien geplante „Feier“ zum 100. Todestages von Theodor (Mattitjahu) „Binyamin Ze’ev“ Herzl (* 2. Mai 1860 in Pest; † 3. Juli 1904 in Edlach), oder wie er sich auch nannte Benjamin Seff und gerne auch von Zionisten als „König der Juden“ verklärt, dem Gründer also des rein politischen „Zionismus“ und Vordenker des von tiefreligiösen (meist orthodoxen) Juden vehement abgelehnten „Judenstaates“, dem heutigen Besatzungs-Regime und unerlässlichen Kriegstreiber Israel, demonstrierten Vertreter des traditionellen Judentums aus aller Welt, und erklärten feierlich:

Theodor Herzl vertrat mit seiner Idee in keiner Weise das jüdische Volk. Die Thora, das göttliche Gesetz der Juden, verbietet diesen, aus eigener Kraft die Diaspora zu verlassen und einen Staat zu gründen, bis JHWH in seinem Willen seinem Volke und der ganzen Welt die endgültige Erlösung bringt.

Antisemit: Theodor Herzl

Herzl ist vom jüdischen Volk nie beauftragt worden, die „Erlösung aus dem Exil“ in die (Straf)Tat umzusetzen.

Herzl war ein empirisch völlig assimilierter Jude und hatte von jüdischer Überlieferung und jüdischem Gedankengut keine Ahnung.

Seine Ideen wurden damals von einer Anzahl wie er völlig assimilierter Juden glühend aufgenommen, standen aber im Widerspruch zum allergrössten Teil des jüdischen Volkes und wurde von den maßgeblichen Thora-Autoritäten aufs schärfste abgelehnt, die auch von den schrecklichen Folgen seiner Pläne eindringlich warnten.

Das jüdische Volk ist von JHWH nach deren Vorstellungen vor 2000 Jahren in die Verbannung (Diaspora) geschickt worden, und wird von JHWH auch wieder aus dieser erlöst werden. Bis dahin soll und muss es geduldig, wohin immer es das vermeintlich göttliche Schicksal auch vertrieben hat, treu und untergeben zu seinen Gastvölkern sein. Einschließlich zu den Palästinensern die im Heiligen Land, Palästina, gemäß göttlichem Willen, wohnen. Dies ist in der Thora und in den Propheten unzweideutig schriftlich überliefert.

Der nach Domestizierung strebende „Zionismus“ lehnt aber den jüdischen Gott JHWH und seine Thora ab, und betrachtet das Volk Israel als ein profanes Volk, und die Diaspora als ein politischer Zustand, den es aus eigener Kraft zu überwinden gilt. Zu diesem Zweck wurde vor über 100 Jahren der „Zionismus“ und später der „Staat Israel“ gegründet.

Anmerkung: Und Deutschland in zwei Weltkriege hineingezogen mit unzähligen unschuldiger Opfer, die millionenfach auf das grausamste abgeschlachtet wurden und dafür auch noch bis in alle Gegenwart bezahlen sollen!

Deshalb protestieren wir (die Juden) im Namen JHWHs und seiner Thora, und im Namen des ganzen jüdischen Volkes gegen die in einer 100-Jahrfeier geplante Ehrung Theodor Herzls.

Auch protestieren wir gegen den von Herzl propagierten, und leider vor 56 Jahren gegründeten „Judenstaat“, der in vollem Gegensatz zu JHWHs Willen und JHWHs großem Weltenplan steht.

Wir protestieren gegen die Existenz des Staates (Israel) als solchen, auch wenn dieser „religiös“ geführt würde, und umso mehr, als er „säkular“ also ohne JHWH und Religion, existiert.

Wir protestieren gegen den Beschluss der Vereinten Nationen von 1947, einen jüdischen Staat auf Kosten des Palästinensischen Volkes, auf Gebiet das diesem gehört, zu gründen, und gegen die in Folge brutale Vertreibung und Unterdrückung des Palästinensischen Volkes.

Wir wollen dass der Staat Israel vollständig aufgelöst wird und die dortige jüdische Bevölkerung wieder in die Diaspora zurückkehrt.

Wir bitten alle Länder der Welt, die Juden wieder bei sich aufzunehmen, und auch die palästinensischen Behörden, diejenigen Juden die als treue Untertanen in deren Hoheitsgebiet leben wollen, inklusive dem heutigen Staat „Israel“, dort aufzunehmen.

Solange, bis JHWH den verheißenen ewigen Frieden der Welt, und auch dem jüdischen Volk, bringen wird.

Anmerkung: Naja, wir Menschen mit wahrer deutscher Identität haben die Schnauze erstmal voll von irgendwelchen religiösen Wahnvorstellungen, gleich um welche sogenannte Religion es sich auch handeln mag!

Es ist schon ein bemerkenswerter Zufall… von Austauschbarkeit:

das der wohl bekannteste Antisemit im religiös traditionellen Verständnis: Theodor Herzl in Österreich (Reichenau an der Rax, Niederösterreich) verstorben ist, und der durch mediale Propaganda wohl bekannteste Antisemit im zionistisch politischen Verständnis: Adolf Hitler in Österreich (Braunau am Inn, Oberösterreich) geboren wurde!

Veränderte Original-Quelle: Neturei Karta

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